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Grundlagen
Bei der osteopathischen Behandlung versucht der Therapeut ohne
Medikamente, Apparate oder Instrumente dem Körper des Patienten zu
helfen, sich selbst zu heilen.
Die Osteopathie geht davon aus, dass im Körper vorhandene
mechanische Bewegungseinschränkungen der Grund für
Erkrankungen und Schmerzen sind.
Werden diese Bewegungseinschränkungen oder Blockaden gelöst,
dann kann der Körper seine Kompensationen selbst auflösen.
Die Osteopathie wurde ursprünglich in Amerika entwickelt und wird
auch in Frankreich und Großbritannien erfolgreich angewendet.
Anwendungsgebiete
Im internistischen Bereich bei:
Verdauungsstörungen, Sodbrennen, Operationsfolgen wie Narben oder
Verwachsungen, rheumatischen Erkrankungen.
Im Bereich des Bewegungsapparates bei:
Hexenschuss, Lumbago, Knieproblemen, Schleudertraumen, Fersensporn.
Im Zahn/Kiefer-Bereich begleitend zur fachärztlichen Behandlung bei:
Kiefergelenksproblemen und bissregulierenden Maßnahmen.
Im urogenitalen Bereich bei:
chronischen Blasenentzündungen, Inkontinenz, Menstruationsbeschwerden, Narben im Bauchbereich.
Im Hals-Nasen-Ohrenbereich bei:
Nasennebenhöhlenentzündungen, Schwindel, Tinnitus, Migräne.
Techniken
Die parietale Osteopathie
Dieser Teil der OSP kümmert sich um Faszien, Muskeln, Knochen und Gelenke.
Also Störungen des Bewegungsapparates.
Die viszerale Osteopathie
In diesem Teil der OSP wird auf innere Organe, Blutgefäße und auf einen Teil des Nervensystems eingegangen.
Die Craniosakrale Osteopathie
Bei dieser Form der OSP wird an Strukturen gearbeitet, die mit dem ganzen Körper
in Zusammenhang stehen.
Grenzen der Osteopathie
Notfälle (Herzinfarkt, Schlaganfall), offene Verletzungen,
Brüche und psychischen Erkrankungen sollten immer erst von einem
Schulmediziner behandelt werden.
Eine begleitende osteopathische Behandlung bietet sich in vielen Fällen an.
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